Feb 03 2012

Neues Parkplatz- und Verkehrskonzept noch dieses Jahr!

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Bereits am kommenden Montag, 06.02., rücken Spezialfirmen an, um beginnend am alten Hubschrauber-Landeplatz die Buschreihen zu roden – immer nachts, um das tägliche Parkplatzsuch-Chaos nicht gefährden. Zusammen mit dem Umbau des alten Landeplatzes zu einem Parkplatz sollen so mehr als 360 neue Parkplätze entstehen. Weiterhin wird es 200 neue Fahrrad-Parkplätze geben – überdacht!
Aber noch viel größere Änderungen erwarten die täglichen Besucher des Klinikums – eine komplett neue Verkehrsführung soll noch in diesem Jahr umgesetzt werden. Wichtigste Neuerung: Die Pauwelsstrasse wird eine Umwelttrasse (in unserer Abbildung grün), auf der nur noch Fahrräder und die ASEAG verkehren werden – somit auch eventuell die Campusbahn ab 2017.

Der Autoverkehr soll dann beidseits (also mit Gegenverkehr) über die Kullenhofstrasse fliessen – in der Abbildung in der Farbe lila dargestellt. Die orange Trasse ist der Weg, wie Patienten in Zukunft den Weg in unsere Ambulanzen finden sollen – hier bleibt die Zufahrt natürlich kostenlos. Aber sonst: In wenigen Wochen beginnt die “Parkraumbewirtschaftung” – jedes Auto muss dann zahlen. Und es soll intensiver kontrolliert werden, damit das wilde Parken um das Klinikum ein Ende findet.

Wer keinen Parkplatz braucht, und sich nur bringen lassen möchte, kann an einer neuen “Kiss&Ride”-Haltebucht für den PKW-Bring-und-Abholer-Verkehr aus dem Auto springen. Ob der Platz für längere Küsse ausreichen wird, sehen wir in etwa einem Jahr!

Quelle: Vorstand des UK Aachen, InfoMail 03.02.

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Jan 31 2012

Arme Schweine!?

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Die Aachener Zeitung berichtet in Ihrer heutigen Ausgabe über den “Erfolg” der Tierschutz-Organisation PETA, dass im Advanced-Skill Kurs keine lebenden Schweine mehr zur Übung verwendet werden dürfen.  Den Artikel könnt Ihr auch online bei der Aachener Zeitung (klick!) lesen. Es wird allerdings betont, dass es hierbei nur um Studentenkurse geht. Für die Facharzt-Ausbildung und Weiterbildung ist die Versorgung mit Versuchstieren auch weiterhin vorgesehen.

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Jan 29 2012

UKA und Franziskus Hospital: Gemeinsames Weaning

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Das Universitätsklinikum Aachen (UKA) und das Franziskus Hospital bauen ihre Zusammenarbeit aus. Nach dem Umzug der UKA-Dermatologie ins Franziskus Hospital planen die beiden Häuser, ein interdisziplinäres Weaning-Zentrum einzurichten. „Es soll Patienten, die über eine lange Zeit beatmet werden, die bestmögliche Behandlungsqualität bieten. Denn Langzeitbeatmete bedürfen einer besonderen Überwachung, Pflege und Behandlung“, sagt UKA-Vorstandschef Prof. Thomas Ittel.
Bundesweit einmalig werden diese schwerkranken Patienten  im Weaning-Zentrum gemeinsam von Beatmungs-Experten verschiedener intensivmedizinischer Fachrichtungen versorgt. Die räumliche Distanz zwischen dem Franziskus Hospital und dem UKA wird durch modernste telemedizinische Vernetzung überbrückt. „Dadurch können alle Patienten optimal betreut werden“, sagt die Ärztliche Direktorin des Franziskus Hospital, Dr. Barbara Sauerzapfe. Das Zentrum deckt das gesamte Spektrum von intensivmedizinischer stationärer Beatmung bis zur Heimbeatmung ab.

Das Universitätsklinikum Aachen (UKA) und das Franziskus Hospital bauen ihre Zusammenarbeit aus. Nach dem Umzug der UKA-Dermatologie ins Franziskus Hospital planen die beiden Häuser, ein interdisziplinäres Weaning-Zentrum einzurichten. „Es soll Patienten, die über eine lange Zeit beatmet werden, die bestmögliche Behandlungsqualität bieten. Denn Langzeitbeatmete bedürfen einer besonderen Überwachung, Pflege und Behandlung“, sagt UKA-Vorstandschef Prof. Thomas Ittel.
Bundesweit einmalig werden diese schwerkranken Patienten  im Weaning-Zentrum gemeinsam von Beatmungs-Experten verschiedener intensivmedizinischer Fachrichtungen versorgt. Die räumliche Distanz zwischen dem Franziskus Hospital und dem UKA wird durch modernste telemedizinische Vernetzung überbrückt. „Dadurch können alle Patienten optimal betreut werden“, sagt die Ärztliche Direktorin des Franziskus Hospital, Dr. Barbara Sauerzapfe. Das Zentrum deckt das gesamte Spektrum von intensivmedizinischer stationärer Beatmung bis zur Heimbeatmung ab.

Der Bedarf ist da, auch am UKA: In Deutschland werden pro Jahr etwa drei- bis fünftausend solcher Patienten mit sehr schwierigem Verlauf in Weaning-Zentren behandelt. Wenn man jedoch berücksichtigt, dass allein im Universitätsklinikum Aachen jedes Jahr mehr als 100 Patienten länger als einen Monat beatmet werden müssen, ist nachvollziehbar, dass der wirkliche Bedarf an solchen Plätzen weitaus größer ist.

Quellen: Stabstelle Kommunikation, UK Aachen

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Jan 23 2012

Schließung Mensa Vita

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Das Studentenwerk gibt bekannt, dass wegen der geplanten Erweiterungen der Essens-Ausgabe und des Sitzbereichs die Mensa Vita geschlossen werden muss. Die Umbau-Maßnahmen, die zur Zeit schon im laufenden Betrieb weitgehend im Hintergrund laufen, kommen ab dem 30. Januar in die heiße Phase – ab diesem Zeitpunkt kann kein Betrieb mehr stattfinden. Der Umbau soll bis zum 05. März – also rund 5 Wochen dauern – aber dann auch fertig sein. Ob die Mensa dann tatsächlich wieder öffnet, erfahrt Ihr rechtzeitig auf mediziner-aachen.de. Die Mitarbeiter haben übrigens keinen Zwangsurlaub, sondern werden auf die anderen Einrichtungen verteilt: Dort kann natürlich auch weiterhin geschlemmt werden! Die nächste Mensa für die Mediziner ist entweder auf der Ahornstrasse oder die Zentralmensa. Natürlich steht euch auch die Kantine und das Cafe im Klinikum zur Verfügung.

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Jan 18 2012

ASEAG verstärkt Angebot zum Klinikum

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Es dauert zwar noch etwas, aber aufgrund der sehr angespannten Parkplatz-Situation vor unserem Klinikum, ist ein Preview auf den Fahrplanwechsel der ASEAG im Juni durchaus lohnenswert. Der Mobilitätsausschuss der Stadt Aachen hat bereits abgestimmt, und so dürfen wir uns ab Juni auf einen echten “Großstadt-Takt” freuen: Das Maßnahmenpaket beinhaltet nämlich auch zusätzliche Fahrten auf der Linie 73 im Vormittagsbereich zur Taktverdichtung auf einen durchgängigen 15-Minuten-Takt, der dann zusammen mit dem 15-Minuten-Takt der Linie 33 zwischen den Hochschulgebieten Campus Mitte (Templergraben), Campus Melaten und Uniklinik auf dieser Relation ein Fahrtenangebot im 7,5-Minuten-Takt ergibt. Viel öfter fährt der MVV in München auch nicht zum Klinikum in Grosshadern.
Darüber hinaus soll das Fahrtenangebot der Linie 80 zwischen Kohlscheid und Uniklinik um voraussichtlich jeweils eine Fahrt pro Richtung ausgeweitet werden – so könnte Kohlscheid und Richterich auch für das medizinisch-studentische Wohnen interessant werden.
Unser Bild, welches zugegebenermaßen gestellt ist, könnte aber bald schon Zukunft werden: Ein Bedienung der Klinikums-Linien, wie hier der 73, mit den Doppelgelenkbussen “Öcher-Long-Waggong” liegt durch aus im Bereich des Möglichen – und die Campusbahn ist auch in erreichbare Nähe gerückt.

Bild: Kevin Keitner, www.linie-aachen.de
Quellen: ASEAG, Pressemitteilung

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Jan 08 2012

2012 wird dein Jahr!

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Das neue Jahr wird dein Jahr! Du startest in die Welt zu einer Auslandsfamulatur, machst ein Forschungspraktikum außerhalb unseres Klinikums – oder willst bei den kommenden Systemblock-Prüfungen richtig durchstarten und dich auf das wesentliche konzentrieren? Auch die sonstigen Skills, die in den Systemblöcken nicht so richtig gelehrt werden, sollen nicht auf der Strecke bleiben? Und wie sieht es aus mit einem Stipendium, um weniger neben dem Studium arbeiten zu müssen?

Mit MLP hat mediziner-aachen.de einen neuen Partner gefunden, von dem jeder Medizinstudent  der RWTH Aachen gleich mehrfach profitieren kann.  „Insbesondere unser Progamm ‚Student Med Worldwide‘ sorgt nicht nur für nötige Absicherung, sondern gibt auch ganz praktische Tipps und hilft bei der Wahl des Auslands-Ziels“, so Daniela Cülter, der Programm-Koordinatorin extra für die Aachener Mediziner. Student Med Worldwide beinhaltet nämlich das Modul ‚TEN‘ – The Electives Network – der weltweit größten Datenbank für Auslandsfamulaturen, PJ und Laborpraktika. Dass MLP auch individuell für Auslandskrankenschutz und ein passendes Banking-Konzept mit Kreditkarten sorgt, ist für den größten Finanzberater für Mediziner selbstverständlich.

Zum Start der Partnerschaft verlost MLP zusammen mit mediziner-aachen.de 99 aktuelle pockets. Die ersten 99 Leser dieser Seite, die dem neuen Mediziner-Team von MLP Aachen eine Mail schreiben (klick!), erhalten wahlweise eines der beliebtesten pockets „Differentialdiagnose“, „Arzneimittel“ oder „Medizinisches Englisch“ vom Börm Bruckmeier Verlag. Einfach auf hier auf den Link klicken und dem Mediziner-Team von MLP Aachen eine Mail schicken!

Ab April profitieren die Studierenden des Modellstudienganges von einer besonderen Beratung zum Thema „Stipendien“. Die Bewerbung in Konkurrenz mit Studenten des Regelstudienganges anderer Orte muss genau stimmen – mehr Infos hierzu erhältst du jetzt schon auf der Sonderseite „Medical Excellenz“  auf unserer Seite!

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Jan 07 2012

In der heißen Phase kalte Töpfe

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Die Gäste der Mensa Vita, die in den Weihnachtsferien zwischen den Vorlesungsphasen in Aachen waren, haben es schon bemerkt: Das leckere Essen der Mensa Vita muss aktuell in einem Grillparty-Ambiente genossen werden: Plastikbesteck und Pappteller bestimmen das Bild, nur die Tabletts sind die gleichen geblieben. Was passiert da?

Erweiterung der Mensa Vita um 330 Plätze

Im Zuge der Hochschul-Erweiterung am Campus Melaten soll die ohnehin an ihre Kapazitätsgrenzen gestoßene Mensa Vita deutlich erweitert werden. Damit die schon seit längerem im Bau befindlichen Sitzplätze nicht noch längere Staus an Essensausgabe, Kasse und Spülstrasse verursachen, wird auch diese Infrastruktur umgebaut – zuerst die Spülküche, und daher gibt es aktuell Camping-Geschirr zum wegwerfen.

Totalausfall der Mensa im Februar

Mit Beginn der Semesterferien im Februar lässt sich für den Umbau der Essensausgabe und die Entfernung der Ostwand zum Erweiterungsbereich (MTI-Seite) nicht vermeiden, die Mensa für einige Tage komplett außer Betrieb zu nehmen. Das Studentenwerk verspricht aber, diese Totalausfallzeit so kurz wie möglich zu halten. Ob die Fertiggerichte und Suppen im Klinikums-Kiosk in dieser Zeit teurer werden, war nicht in der Erfahrung zu bringen. Muss auch nicht: Die Mensen auf der Ahornstrasse sowie im Zentralbereich der Hochschule sind für euch da. Außerdem locken die Gastronomen der Pontstrasse erfahrungsgemäß in solchen Zeiten mit besonderen Aktionsangeboten, wie beim Streik der Studentenwerks vor einigen Jahren.

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Jan 06 2012

Neubaupläne auf Avantis sind vom Tisch

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Der Bau eines kardiovaskulären Zentrums (CVC) auf dem Gelände des Gewerbegebiets Avantis auf der deutsch-niederländischen Grenze wird nicht weiter verfolgt. Das haben die Vorstände des Universitätsklinikums Aachen und des Maastrichter UMC+ einstimmig beschlossen. Der Standort und das Modell waren zuvor eingehend analysiert und bewertet worden.

Infolge des zunehmenden finanziellen Drucks auf die Gesundheitssysteme in Deutschland und den Niederlanden und der Unabsehbarkeit zukünftiger politischer Entwicklungen in den Niederlanden und im deutschen Gesundheitswesen betonen die Partner, dass die wirtschaftliche Stabilität beider Häuser derzeit Vorrang habe. Eine Investition in einen Neubau ist unter diesen Vorzeichen für viele Jahre ein bedeutendes Investitionsrisiko. Dieses wollen beide Seiten nicht eingehen.

Stattdessen wird nun die bisherige exzellente Zusammenarbeit zwischen den medizinischen Einrichtungen beider Institutionen weiter ausgebaut und intensiviert. Dazu gehört unter anderem die Entwicklung eines alternativen Modells für ein gemeinsames kardiovaskuläres Exzellenz-Zentrum.

Beide Partner bekräftigen, dass die grenzüberschreitende Zusammenarbeit auch weiterhin die beste Möglichkeit bietet, auf die Erfordernisse des euregionalen Gesundheitsmarktes einzugehen.

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Dez 23 2011

Frohe Weihnachten!

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Allen Nutzern und regelmäßigen Besuchern dieser Seite ein gesegnetes Weihnachtsfest, einen guten Rutsch ins neue Jahr und viel Erfolg und Gesundheit in 2012…  und vielleicht auch ein bisschen Schnee in den kommenden Tagen!


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Dez 15 2011

Semesterticket in Gefahr

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Das Studierendenparlament unserer Hochschule hat in der Sitzung am letzten Mittwoch gegen die Fortführung des Semestertickets unter den von den Vekehrsunternehmen angebotenen Bedingung votiert. Das berichtet der AStA in dieser aktuellen Pressemitteilung auf seiner Internetseite. Damit ist das “kostenlose” Flatrate-Bus- und Bahnfahren in Gefahr!

Nachdem in den letzten Monaten Gespräche mit Vertretern und Vertreterinnen der AVV, ASEAG und Bahn zur Erneuerung des Semesterticketvertrages geführt wurden legten diese am vergangenen Montag ihr letztes Angebot vor, das eine Preissteigerung von bis zu 16,5 % vorsieht. Die Steigerung setzt sich aus einer Basispreiserhöhung von 4,7 % für den AVV-Bereich und einer gemittelten Steigerung von 3,58 % über drei Jahre zusammen. Dem 60. Studierendenparlament der RWTH Aachen wurde das Angebot in seiner 4. Sitzung vorgelegt. Nach intensiver Diskussion sprach sich das SP einstimmig gegen die Fortführung des Tickets unter diesen Bedingungen aus. „Die Forderung der Verkehrsunternehmen, neben einer Preiserhöhung für die kommenden Jahre eine nachträgliche Preiserhöhung zu veranschlagen ist einfach dreist. Mit dieser starren Grundhaltung war in den Verhandlungen einfach keine Einigung möglich. Auch wenn wir die soziale Verantwortung sehen, die Mobilität der Studierenden sicherzustellen, müssen wir diese auch davor schützen, dass diese Abhängigkeit ausgenutzt wird“, so der AStA-Vorsitzende Bela Brenger. „Die gestiegenen Studierendenzahlen haben in den letzten Jahren zu deutlichen Mehreinnahmen der Verkehrsunternehmen geführt, die bei den vergangenen Verhandlungen nicht einkalkuliert wurden“, erklärt der Finanzreferent Manuel Vargas. Der zähe Verhandlungsverlauf endete in dem vorgelegten Angebot, das sich kaum vom ersten Angebot unterschied. Im Aachener Mobilitätsausschuss sprach die AVV von einer deutlich niedrigeren Preisschwelle. „Dieses Angebot ist eine Unverschämtheit, hier sollen die Studierenden über den Tisch gezogen werden“, warnt Ingo Bresgen, Publikationsreferent des AStA der RWTH. „Die Vertragspartner sind völlig unzureichend auf unsere Argumente eingegangen und haben ihre Monopolstellung missbraucht“, ergänzt Michael Winkemann, Projektleiter des AStA. „Hier wird versucht die Verkehrsverbünde auf dem Rücken der Studierenden zu sanieren“, erklärt das Mitglied des Studierendenparlaments Patrick Schunn, der die letzten Vertragsverhandlungen geführt hat. Das Serviceangebot von AVV/ASEAG und DB Regio lässt auch weiterhin zu wünschen übrig. Überfüllte Busse, erhebliche Verspätungen und Zugausfälle lassen eine Preissteigerung mehr als kritisch erscheinen. „Als Parlamentarierin habe ich die Interessen der Studierenden zu vertreten und muss Entscheidungen mit meinem Gewissen vereinbaren können. Ein Ja zu diesem Angebot nach dem Bericht über den Verhandlungsverlauf würde dem widersprechen“, erklärte Simone Polis, Mitglied des Studierendenparlaments. Das regionale Semesterticket ermöglicht es den Studierenden im Verbundraum des AVV den ÖPNV zu nutzen. Es handelt sich um ein solidarfinanziertes Ticket, das heißt alle Studierenden müssen das Ticket abnehmen – ob es genutzt wird, oder nicht.

Bei der diskutierten Erhöhung ginge es um umgerechnet 1,70 EUR im Monat. Ein Bier auf der Pontstrasse kostet 2,80 – eine Fahrt in der Stadt Aachen mit der ASEAG kostet aktuell 2,40 EUR für “Normalbürger”. Ob dieser Betrag die Maßnahmen des Studierendenparlaments rechtfertigt, dürfen die Studierenden spätestens bei den Wahlen im Juni bewerten – oder eventuell schon vorher bei einer Urabstimmung über das Semesterticket selber entscheiden. Wir halten euch auf dem Laufenden!

Quelle: AStA-Pressemitteilung 15.12.2011

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